Rücksprung zum vorherigen Bild oder zum letzten Thema
erstellt von Kurt am 04.08.2013 / letzte Änderung am 04.08.2013
Dieser Bericht wurde 644 mal angesehen.
Trotz tropischer Temperaturen von 35 Grad haben es sich sieben Radler nicht nehmen lassen, die "Drei-Seen-Runde" zu fahren.
Um 9:00 Uhr traf man/frau
sich am Bahnhof Klepperstraße. Vom Tourenrad über MTB sowie einem feschen nagelneuen Liegerad war alles vertreten. Am Inn-Museum wurde unsere Gruppe durch eine weitere Person vervollständigt.
Wie beschrieben führte der Weg zunächst durch die Hofau nach Bad Leonhardspfunzen. Wir waren rechtzeitig an der Quelle, um noch etwas vom frischen Wasser zu erhaschen, bevor das begehrte Nass kistenweise in den wartenden PKWs verstaut wurde. Manch eine/r verfährt lieber 10 Liter Sprit, als sich für ein paar Euro das Getränk im Laden zu kaufen.
Über Haidbichl, Obern- und Niedernburg erreichten wir Hofstätt. Nach einem kurzen Blick auf den
See ließen wir diesen jedoch rechts unten liegen und suchten uns den Weg durch den schattigen Wald. Wir waren jetzt auf einem Höhenweg, und immer wieder boten sich schöne Blicke in die nahe liegenden Berge. Nach knapp zwei Stunden hatten wir die herrlich gelegene Badebucht am Rinser See erreicht. Jedoch war es allen noch zu früh, hier schon ins Wasser zu hüpfen. Auf den Tipp eines Teilnehmers hin wollten wir hier am Kiosk etwas vom Rinser Natur-Eis kosten, doch leider begann der Verkauf erst ab 12:00 Uhr. Also fuhren wir hundert
Meter weiter zu dem Bauernhof, wo die Köstlichkeit hergestellt wird, kauften uns zwei große Becher (kleine gab es nicht) und schleckten es gemeinsam. Nachdem der erste Plastiklöffel im harten Eis abgebrochen war, fand die Seniorin des Hauses, dass es mit richtigem Besteck doch besser ging. Wir hatten eine nette Unterhaltung und erfuhren so einiges Wissenswerte rund um dieses Naturprodukt, das es auch in vielen Lebensmittelgeschäften im Rosenheimer Land zu kaufen gibt.
Nach dieser kleinen Pause radelten wir weiter durch das "Große Stucksdorfer Moor". Bei Landing genossen wir noch einmal den Blick auf Simssee und Berge und radelten durch das Antworter Moos nach Thalkirchen. Entlang der Thalkirchener Ache zog sich der Radweg
im schattigen Wald recht romantisch dahin. Dann waren die letzten nennenswerten Höhenmeter dieser Tour zu absolvieren, und ab Moosen ging es über die Naturkostmühle hinab nach Pietzing, um uns im Simssee zu erfrischen. Die Idee hatten nicht nur wir, es war belebt.
Nach dem Bad wollten wir nicht länger an dem überlaufenen See bleiben und fuhren entlang des Simssee-Uferweges nach Riedering in die Kaminstuben. Bei pfälzischem Flammkuchen ließen wir es uns gut gehen. Die letzten paar Kilometer zurück nach Rosenheim gehörten zu den leichtesten Übungen des Tages.
Rücksprung zum vorherigen Bild oder zum letzten Thema
Diverse Berichte
Freie Weltkarte
Das Dokument ist zu Ende. Es folgt nur noch die Navigation in der Fußzeile.