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erstellt von Kurt am 27.05.2012 / letzte Änderung am 03.10.2019
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Zum dritten Mal organisierte RoRadln eine Reise nach Cesenatico. Diesmal hatten sich zwölf Teilnehmer angemeldet, so viel wie noch nie.
Leider
waren kurz vor der Abreise zwei Personen verhindert, mit uns zu fahren. So blieben zehn aktive Radler übrig, drei davon nahmen an der Nove Colli teil, auch ein Rekord bei unseren bisherigen Reisen dorthin.
17.5.12 - Anreise
Die Anreise verlief angenehm und störungsfrei, sind es doch immerhin 600 km von Rosenheim entfernt. Da wir am frühen Nachmittag eintrafen, war noch eine kleine Runde von 35 km und ca. 100 hm drin.
18.5.12 - San Marino
Unser erster Tag begann gleich mit Hindernissen. Wir kamen nicht wie geplant rechtzeitig um 9:00 Uhr los. Dieser Zeitpunkt
ist wichtig, da um 9:15 Uhr die Bahn-Schranke schließt und zwar 15 Minuten, bevor der Zug kommt. Es bilden sich immer lange Schlangen von allen möglichen Fahrzeugen, die dann zum Warten verdammt sind. Einige umgehen die Absperrungen, aber das verbietet sich für uns, denn wenn der Zug doch früher kommt, was dann? Als nächstes benutzten wir den falschen Weg und waren durch den Rubicone (Fluss) gehindert, abzubiegen, was einen kleinen Umweg verursachte.
In Savignano
an einem Kreisverkehr mussten wir stark bremsen, was zu einem Sturz von Monika führte. Sie lädierte sich am Knie, stellte aber selbst als Arzt die Diagnose, dass es schlimmer aussieht, als es ist. Der an dem Sturz beteiligte Autofahrer reagierte vollkommen anders, als wir es bisher in Rosenheim gewohnt sind. Er hielt mitten im Kreisverkehr an, kam besorgt auf Monika zu, fragte nach deren Wohlbefinden und verabschiedete sich mit freundlicher Geste. Er hatte keine Schuld an dem Unfall, der Zustand seines Pkws stand zu keiner Zeit für ihn zur Debatte. In Rosenheim sind wir es gewohnt, vom motorisierten Verkehr regelmäßig beschimpft zu werden, wenn wir mal nicht die unzureichenden Radwege benutzen. Vielleicht sollte der eine oder andere hiesige Zeitgenosse dort ein paar Lektionen in Sachen Gemeinsames Verhalten im Straßenverkehr nehmen. Nachdem das körperliche Wohlbefinden geklärt war, widmete sich Steffen
Monikas Vorderrad, das irgendwie nicht ganz rund lief. Bald war auch dieser technische Defekt behoben, und wir konnten die Fahrt fortsetzen.
Hinter Savignano trennte sich die Rennradgruppe (Monika, Stefan und Steffen) von dem Rest, da noch etwas Trainigsbedarf für die bevorstehende Nove Colli anstand. Gemeinsam traf man sich wieder an der Quelle in Ponte Verucchio. Das nächste Treffen war für die Altstadt von San Marino vorgesehen. Um dorthin zu gelangen, steht nur die viel befahrene Autostraße durch den Kleinstaat zu Wahl. Was zu normalen Verkehrstagen schon eine Belastung darstellt, war heute geradezu mit tierischem Verkehr, Staus und Lärm ohne Ende verbunden. Der
Grund war eine Oldtimer-Ralley auf den ohnehin viel befahrenen Wegen.
Dann war das Vorderrad von Uschis MTB platt. Wir pumpten es wieder auf - an eine Reparatur war bei dem höllischen Verkehr am Straßenrand nicht zu denken - aber es half nix, ein Schlauchwechsel war wenig später unumgänglich. Wir fanden im Mantel keine Verursacher von der Panne und hofften, die Luft im Pneu möge halten. Das tat sie an diesem Tage auch.
In der Altstadt von San Marino angekommen, trafen so nach und nach die Rennradler ein. Diese mussten im Gegensatz zu uns wegen der Ralley Umwege in Kauf nehmen. Wir haben bei den
Straßensperren geschickte Abkürzungen über Hinterhöfe oder unwegsame Straßen genutzt. Die Ordnungshüter haben uns jedenfalls an unserer Routenwahl nicht gehindert. Glücklicherweise ging das Rennen seinem Ende entgegen, die letzten Oldtimer röhrten durch die Altstadt, vorbei am Titano und langsam kehrte wieder Ruhe ein. Oben am Regierungssitz trafen dann alle RoRadler wieder zusammen.
Nach einer Stadtbesichtigung fuhren wir gemeinsam hinab nach Verucchio, was bereits wieder in Italien liegt, machten eine kurze Stadtbesichtigung im Schnelldurchgang und rauschten hinunter nach Villa Verucchio, das
sich im Tal an der gut befahrenen Provinzstraße nach Rimini befindet. Hier trennten sich unsere Wege. Die Rennradler bevorzugten geteerten Untergrund, wir, mit MTB und Tourenrad unterwegs, wechselten auf ruhige, teils recht holprige Wege, die wiederum Irmis Federgabel mehr als gewollt zusetzten. Über Santarcangelo ging es zurück nach Valverde-Cesenatico.
Dieser erste Radl-Tag bescherte uns gleich 85 km / 800 hm, was wir dann auch spürten. Die Rennradtruppe hat heute ca. 110 km und 1500 hm absolviert, sicher ein gutes Trainig für die Nove Colli am folgenden Sonntag.
19.5.12 - Longiano
Heute nahmen alle zehn Radler an der gemeinamen Tour teil. Dazu wollten wir zum ersten Mal alle unsere neuen Trikots tragen. Zuerst ging
es an den Strand zum gemeinsamen Gruppenfoto, dann spätestens um 9:00 Uhr Richtung Bahnübergang, wegen der Schranke, aber das wisst ihr ja schon.
Die für heute geplante Tour war nicht so anstrengend, daher ging es in gemütlicher Fahrt auf schönen Wegen über Savignano durch die Felder den Bergen entgegen. Unterwegs wurden viele Bilder gemacht, jeder fuhr mal vor, um die Gruppe von zehn Radlern in Blau und Weiß zu fotografieren. Nach ca. 15 km, je nach Anfahrtsroute erreicht man die Berge. Für die
Gelegenheitsradfahrer in unseren Reihen war hier Schluss mit lustig, zwanzig Prozent Anstieg zwang sie aus dem Sattel, und auch die alten Hasen hatten daran zu beißen. Aber der Berg war nicht von Dauer, und bald ging es gemütlich weiter nach Longiano.
In diesem schönen Ort ließen wir es gemütlich angehen. Auf der Burg fand ein internationales Jugend-Musik-Festival statt. Wir mischten uns unter die Zuhörer, waren jedoch aufgrund unserer blauen Trikots gut auszumachen und wurden nach unserer
Herkunft gefragt. Dann begrüßte der Sprecher die Musikgruppen und anschließend uns als Radgruppe aus Rosenheim. Gemütlich fuhren wir wieder nach Cesenatico zurück und absolvierten dort eine Stadtrundfahrt im Hafenbereich, um auch unseren mitgereisten Neulingen einen ersten Einblick von unserem Urlaubsort zu geben.
Die Luft in Uschis Vorderrad war inzwischen wieder sehr rar geworden, da war wohl doch noch eine Inspektion von Nöten. Irmi erkundigte sich inzwischen nach der Reparatur ihrer
Federgabel, aber die Radgeschäfte in Cesenatico sind nur auf Rennräder eingestellt, und so wird die Instandsetzung erst in Germany erfolgen. Im Hotel haben wir dann Uschis Rad erneut geflickt, Spurensucher Steffen hat die Glasscherbe im Mantel entdeckt.
Nach der obligatorischen Pastamahlzeit im Bagno war dann ein Besuch auf der Radmesse angesagt, die immer im Rahmen mit der Nove Colli stattfindet. Da hier jeder seinen eigenen Interessen nachgehen wollte, wurde der Besuch individuell gestaltet. Inzwischen hatten sich die Temperaturen merklich abgekühlt und starke Bewölkung zog auf. Die Vorhersage für die nächsten Tage war zum Rad fahren nicht sonderlich prickelnd.
20.5.12 - Nove Colli - Cervia
Die letzte Nacht war kurz, sehr kurz. Zuerst schauten wir uns an, wie es Bayern München trotz drei Matchbällen
nicht gelang, gegen Chelsea als Sieger hervorzugehen, dann endlich eingeschlafen wurden wir recht unsanft geweckt. Es klirrte an den Scheiben und das massiv ausehende Bett schien zu wackeln. Was war geschehen? Schnell war klar: Wir sind in Italien - Erdbebengebiet! War das etwa eins? Ja - ein Erdbeben der Stärke sechs auf der Richterskala hatte Norditalien im Raum Bologna - Ferrara erschüttert und die Ausläufer davon ließen die oberen Etagen der Hotels in Cesenatico wackeln. Da wir zu nachtschlafender Zeit noch nicht wussten, wo sich das Epizentrum befindet, war die Sorge groß, zum betroffenen Gebiet zu
gehören.
Die weitere Zeit bis zum frühen Morgen gestaltete sich als sehr unruhig, da nun das Rumoren der Nove Colli Teilnehmer begann, die sich ab 5:00 Uhr zum Rennstart aufmachten. Silvia und Thomas begleiteten unsere Rennteilnehmer (Monika, Stefan und Steffen) zum Startplatz am Hafen und hielten alles mit ihren Kameras fest.
Für den heutigen Tag war ab Mittag Regen gemeldet. Um 9:00 Uhr war es noch trocken, und so machten sich die restlichen sieben Radler zu einer kleinen Runde auf den Weg. Wie bereits im letzten Jahr fuhren wir zum Pinienwald nach Cervia, von dort weiter entlang der Saline und dann durch Römische Centurazione, ein Ordnungssystem zur Landeinteilung zurück nach Valverde-Cesenatico. Um 11:30 Uhr waren wir zurück am Zieleinlauf der Nove Colli, wo schon die ersten Fahrer ankamen.
Gegen 14:00 Uhr meldete Monika ihre
Zieleinfahrt an und traf alsbald von der kleinen Runde ein, kurz danach kam Steffen mit einer beachtlichen Zeit von 8:45 Stunden von der großen Runde (205 km / 3840 hm) zurück, eine Stunde später war dann auch Stefan im Ziel, immerhin über eine Stunde schneller, als im Vorjahr. Aber die Nove Colli Teilnehmer werden sicherlich noch einen interessanten Bericht dazu auf diese Seiten stellen. Den Film über die NoveColli 2012 Film könnt ihr hier sehen.
21.5.12 - radfrei - Regen
Am Tag nach der Nove Colli herrschte Regenwetter vor, und wir sahen von Aktivitäten per Rad ab. Die Achtergruppe wanderte gemeinsam am
Strand entlang zum Hafen, Einkäufe wurden getätigt, und um 13:30 Uhr kehrten wir gemeinsam zur Pasta-Mahlzeit im Bagno Stella ein. Danach zeigte sich vereinzelt wieder die Sonne. Der restliche Tag bis zum Abendessen stand zur freien Verfügung. Für Dienstag wurde die Weinprobe im Weingut St. Andrea in Fratta Therme bestellt. Bei den Gastgebern waren wir aus den letzten Jahren noch in guter Erinnerung, und man freute sich auf uns.
22.5.12 - Fratta Therme - Weinprobe
Heute hatten wir klaren Himmel, gute Sicht, aber es war saukalt. Knapp 13 Grad um 9:00 Uhr erwartet man in diesen
Breiten Ende Mai nicht. Im Raum Berlin sind es heute lt. Wetterbericht um die 30 Grad, da kann man schon neidisch werden. Naja, was blieb uns übrig, die Weinprobe in Fratta Therme gehört zum Pflichtprogramm, und in Berlin hätten wir keine Aussicht auf eine solch schöne Weinprobe gehabt.
Unser erster Stopp war in Cesena mit seiner beeindruckenden Altstadt. Hatten wir in den Jahren zuvor noch diese große Stadt gemieden, erlaubte uns das Navi eine sichere Fahrt in und durch den Ort. Besichtigt wurde die Bibliothek Malatestiana, die zum Unesco Weltkulturerbe gehört.
Das nächste obligatorische Ziel war Bertinoro, was uns einige Höhenmeter abverlangte, aber mit der typischen guten
Aussicht belohnte. Nur noch 20 Minuten blieben uns zum ausgemachten Termin in Fratta Therme. Also ging es zügig bergab und unserem Tagesziel entgegen, das wir kurz nach 12:00 Uhr erreichten. Mit romagnanischer Gastfreundlichkeit wurden wir auf St. Andrea begrüßt. Silvia, Irmi und Thomas waren schon dank einiger PS vor uns dort. Nach erfolgreicher Weinprobe und Einkauf war im BMW nicht mehr viel Platz, die Weinkisten hatten den Kofferraum und einen Teil der Rückbank fest in Beschlag genommen.
Leicht beschwingt befriedigten wir noch unsere Lust nach Gelati und Espresso und ab ging es nach Forlimpopoli, wo wir im Zentrum einen kurzen Fotostopp einlegten. Cesenatico erreichten wir wieder gegen 17:00 Uhr.
23.5.12 - Montiano
Das schlechte Wetter machte uns wieder einen Strich durch die Rechnung. War doch heute die Tour nach Roncofreddo geplant, blieb
nur noch "freddo" einschließlich Regen übrig. So waren wir erstmal wieder zum Pausieren gezwungen. Also wurde für 11:00 Uhr ein gemeinsames Treffen geplant, wo der weitere gemeinsame Tagesablauf besprochen werden sollte. Kurt plante schon mal vorsorglich eine kürzere Tour nach Montiano, einem ebenfalls lohnenden Ziel.
Das Wetter hatte Einsehen mit uns, und so ging es um 11:30 Uhr los mit Ziel Montiano.
Ruck zuck waren wir am Rand der Berge und hatten bald schon den verkürzten Umkehrpunkt der Tour erreicht. Die gemeinsame Entscheidung fiel zugunsten der längeren Variante. Angekommen im Zentrum des Sangiovese war es noch recht frisch. Die Anstiege brachten uns wohl zum Schwitzen, aber bergab kühlte uns der Wind mehr
als gewünscht wieder aus. Der nächste Anstieg nach Montenovo hatte es in sich. Zwanzig Prozent auf Schotter ließ nicht immer die Fahrt zu, und Schieben war teilweise angesagt. Am höchsten Punkt der Tour in Montenovo bot sich ein geradezu atemberaubender Blick in die umliegenden Hügel. Da sich inzwischen auch die Sonne zeigte, schnellten die Temperaturen förmlich in die Höhe. In flotter Fahrt erreichten wir schnell Montiano, wo neben einem Rundgang auf der aussichtsreichen Burgmauer noch ein Cafe-Stopp vorgesehen war.
Monika und
Stefan hatten ihr Rad mit einem Stahlseil mit Zahlenschloss gesichert. Es erwies sich wirklich als sicher, denn auch nach Eingabe der richtigen Zahlenkombinartion war das Schloss nicht bereit, sich wieder öffnen zu lassen. Erst die Drohung eines netten Anwohners mit der Beißzange konnte das Schloss zur Aufgabe seines renitenten Verhaltes veranlassen. So konnten wir unsere Fahrt fortsetzen und erreichten noch rechtzeitig vor Schließung der Küche das Bagno Stella, um unseren Kalorienhaushalt mit Pasta aufzufrischen.
Inzwischen war es so warm, dass sich einige unserer Gruppe in die Adria stürzen wollten. Die erwies sich jedoch als ziemlich frisch. Es fehlte doch der mangelnde Sonnenschein der letzten Tage.
24.5.12 - Roncofreddo
Der sonst obligatorische Abfahrttermin um 9:00 Uhr wurde heute
verschoben, da sich der Himmel im schlichten Grau präsentierte. Die Auflockerung der Wolken vollzog sich dann überraschend schnell, und wir konnten unseren Ausflug wie geplant beginnen. So waren wir dann rechtzeitig zur Wiederöffnung an der Bahnschranke.
Als Strecke wählten wir exakt die gleiche Routenführung wie im letzten Jahr. Deshalb war es auch keine Überraschung, dass uns nach gemütlicher Anfahrt eine knackige Steigung mit lockeren zwanzig Prozent
und mehr erwartete. Da es nicht so heiß wie im Vorjahr war, konnten diesmal fast alle Teilnehmer den Anstieg fahrend bewältigen.
Am Eingang zur Altstadt von Roncofreddo ist ein Brunnen mit Sitzgelegenheit. Diesen Platz nutzten wir für eine Rast mit guter Sicht ins Umland. Nach einer kurzen Rundfahrt durch den Ort ging es mit zum Teil rasanter Abfahrt hinunter ins Tal des Rubicone, den wir mehr oder weniger bis Savignano sul Rubicone begleiteten. Hier besichtigten wir die bekannte Brücke über den Fluss, der zu römischen Zeiten Grenzfluss zwischen der römischen Provinz Gallia cisalpina und dem eigentlichen Italien war und dessen Überschreitung durch Julius Caesar in die Geschichte einging. Danach legten wir im Cafe Sport eine Espresso-Pause ein, bevor wir die letzten 13 km nach Valverde antraten. Im Bagno Stella rundeten wir die heutige Tour bei Pasta und erfrischenden Getränken ab.
25.5.12 - Solignano
Heute begann zum ersten mal, seit wir dieses Jahr in Cesenatico sind, ein Tag so, wie man es um diese Jahreszeit in diesen Breiten
erwartet, mit Sonne und für den Tag vielversprechenden Termperaturen, die keine wärmende Kleidung erfordern. Ebenfalls anders als die Tage zuvor, wählten wir abseits der bereits bekannten Bahnüberführung eine Strecke entlang der Küste, bis wir auf den Fluss Uso trafen. Entlang dessen Ufer auf einem landschaftlich schönen Radweg ging es Richtung Innenland. Leider sind solche Wege hier zu wenig vorhanden, und man wird auf die Autostraßen gezwungen, wo man sich mit dem motorisierten Verkehr arangieren muss, der zu oft sein alleiniges Straßennutzungsrecht einfordert.
Ab Savignano wurde es nochmal lebhaft, bevor
wir wieder in ruhigere Gefilde abbogen. Jetzt ging es bergan. 450 Höhenmeter waren auf etwa 13 km zu bewältigen, keine große Aufgabe, jedoch bei über 30 Grad schweißtreibend. In Solignano trafen wir dann auch Steffen wieder, der schon mal voraus gefahren war. Die nächsten vier Kilometer zur Ponte Uso waren dank des Gefälles eine der leichtesten Übungen.
Sieben Personen der Gruppe fuhren durch das Tal des Uso zurück Richtung Meer, Steffen brauchte noch etwas Herausforderung und wählte den Weg zurück über Solignano und Gorolo, der nach 10 km wieder mit unserem Weg zusammen traf, sich aber wesentlich bergiger gestaltete. Einstimmig entschieden wir uns, Santarcangelo auszulassen und auf kürzestem Weg Cesenatico-Valverde anzusteuern, das wir gegen 14:00 Uhr erreichten und unsere Tour bei Pasta und erfrischenden Getränken im Bagno Stella abschlossen. Danach lockte, wie schon am Vortage, die Adria in ihre recht angenehm erwärmten Fluten.
26.5.12 - Abreise
Nach zehn Tagen in "Fredda Italia" stand heute die Abreise auf dem Programm. Es war zwar in den
letzten Tagen wärmer geworden, aber das richtige Italien-Feeling mit blauem Himmel kam auch heute nicht auf. Gegen 9:00 Uhr war Abfahrt, aber das kennt ihr ja schon, doch heute waren wir nicht auf die Schranke angewiesen, denn für unser motorosiertes Gefährt stand eine Brücke zur Verfügung. Je weiter wir gen Norden kamen, um so sommerlicher wurde es. In Rosenheim angekommen, erwartete uns das Wetter, was wir uns eigentlich für zehn unbeschwerte Tage in Italien ersehnt hatten.
Nächstes Jahr suchen wir uns wieder ein warmes Ziel aus – hoffentlich ohne Erdbeben.
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Diverse Berichte
1. Roncofreddo
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7. San Marino
8. Nove Colli 2012
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