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erstellt von Kurt am 04.06.2012 / letzte Änderung am 04.06.2012
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In der letzten Woche hatten sich wieder einige Tiefdruckgebiete im Rosenheimer Land eingenistet, die es dem Wetterbericht schwer machten, überhaupt etwas zuverlässiges vorauszusagen.
Meldete er noch einen Tag vorher Sonne, goss es zur besagten Zeit in Strömen oder nach einer Regenvorhersage blieb es den ganzen Tag trocken und warm. Trotz dieser zur Zeit ziemlich unzuverlässigen Vorhersage kamen am Sonntag zehn Radler zum Treffpunkt am Bahnhof, um mit uns zu radln.
Zuerst fuhren wir nahezu verkehrsfrei nach Fürstätt, lediglich
die stark befahrene Äußere Münchner Straße musste überquert werden, aber da half uns die Ampel. Wir fuhren durch die Wohnsiedlungen, entlang eines etwas durchweichten Waldweges (dem war die viele Nässe der letzten Tage auch nicht so gut bekommen), bis wir in Wernhardsberg einen fantastischen rückwärtigen Blick auf die Stadt und die dahinter liegende Alpenkette hatten. Wenig weiter kamen wir an den Erdgas-Speichern vorbei. Hier wird nichts gefördert, sondern nur wie in einem riesigen Tank zwischengespeichert. Ab Deutelhausen nahmen wir den Radweg "Rund um Rosenheim", dem wir bis kurz vor Feldkirchen folgten, um dann weiter auf dem Inn-Radweg Richtung Attel zu fahren.
Der Himmel sah gen Westen schon die ganze Zeit bedrohlich aus. Jetzt, am Abzwieg nach Griesstätt fing es an zu regenen. Was tun? Regenjacke an oder doch nicht? Nach kurzer Fahrt stellte sich heraus: Unter den Jacken wird man aufgrund der feuchtwarmen Luft mehr nass, als wenn man die paar Regentropfen über sich ergehen lässt. Der Regen war nicht heftig und auch nicht von langer Dauer, also wieder raus aus den Klamotten.
Wir unterquerten die B15, radelten durch die Felder über Sendling an die Attel und begleiteten diese ein wenig. Jetzt
wartete eine kurze, knackige Steigung nach Ramerberg auf uns. Über Nebenstraßen und auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen erreichten wir Schalldorf und somit wieder die Attel, die im Gegensatz zu uns einen weiten Bogen um den Berg machen muss. Wir blieben jetzt immer in der Nähe des Flusses, den wir erst bei Holzen kurz vor Aßling wieder verließen und links nach Niclasreuth abschwenkten.
Nachdem wir die leichte Steigung nach Niclasreuth erklommen hatten, legten wir eine kurze Pause ein, um dann eine zügige Abfahrt ins romantisch gelegene Thal zu genießen. Inzwischen zeigten sich schon, wenn auch noch zaghaft, einige blaue Flecken zwischen den Wolken ab. So stand unserem Biergartenbesuch in Maxlrain nichts mehr im Wege. Dort trafen dann noch die Rennradler, Monika, Steffen und Stefan zu uns, die neben einigen anderen bei dieser ADFC-Tour der Einladung von RoRadln gefolgt waren. Jetzt hatte die Sonne die Überhand gewonnen und wir suchten schon wieder den Schatten im Biergarten. Alle dreizehn Personen fuhren gemeinsam zurück nach Rosenheim.
Es war ein schöner Radltag.
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