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erstellt von Silvia / Thomas am 30.03.2013 / letzte Änderung am 22.05.2021
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Seit Cesenatico hatte mich der Gedanke beschäftigt, auch mal ein Rennrad zu fahren. Deshalb ließ ich mich von dem Gedanken, nach Mallorca zu fliegen und es eine ganze Woche zu testen, ziemlich schnell begeistern.
Obwohl Thomas am Anfang
etwas Bedenken bzgl. Rad und sportliche Anforderungen hatte, ließ er sich dann doch überreden. Da das Wetter in Deutschland ja mehr als zu wünschen übrig ließ, waren wir doch sehr erfreut, als es endlich soweit war; es konnte ja nur besser werden. Der Nachteil daran war ein extremes Trainingsdefizit, da sich unsere im Herbst neu erworbenen Mountainbikes beharrlich weigerten, bei diesem Wetter nach draußen zu gehen :-).
Nachdem wir schon aus dem Flugzeugfenster einen ersten tollen Anblick auf Mallorca und die vielen Windmühlen genießen durften, war der Reiseantritt um 2.50 Uhr schnell vergessen, und die Vorfreude stieg beträchtlich.
Als wir endlich unsere Leihräder in Händen hielten, war es doch etwas ungewöhnlich, vor allem, da Thomas und ich uns auch noch mit der Clicktechnik der Schuhe vertraut machen mussten. Nach ersten Übungsversuchen vorm Hotel starteten wir unsere erste Tour.
Wenn sich am ersten Tag die Sonne noch bitten ließ, hieß sie uns am zweiten Tag richtig Willkommen und nach schönen gefahrenen Kilometern pausierten wir in Santa Margalida beim ersten Cafe Solo. Es war angenehm warm, und fürs Auge sorgte eine Gruppe einheimischer Mädels in mallorquinischer Tracht. Da Thomas
alles auf Film gebannt hat, schaut man sich diesen am besten an. Dort kann man auch all die schönen Strecken bewundern, die Kurt ausgewählt und durch die er uns geführt hat. Ein besonderer Genuss war natürlich auch Cap de Formentor, das man sich zwar auch erst verdienen musste, aber bei diesem Bilderbuchwetter und dieser einmaligen Aussicht war man mehr als entschädigt.
Die vielen kleinen Orte, durch die unsere Radtouren führten, waren alle sehr ansprechend und luden immer wieder zu Pausen und zum Verweilen ein. Besonders zu erwähnen wäre natürlich noch die Bucht von Cala de Sant Vicenc, die
Kurt uns zuliebe nochmal anfuhr, da wir beim ersten Besuch unseren Pausentag hatten. Auch Kloster Lluc und die darauffolgende Abfahrt über 10 km durch beeindruckendes Bergland war eine Freude für uns und unsere Räder.
Es war ein wunderschöner Urlaub mit viel schönem Wetter, gutem Essen, netter Gesellschaft und tollen Radtouren. Die Organisation durch Hürzeler Reisen und Kurt und Uschi war einwandfrei. Alles klappte ohne Probleme, und so konnten wir die Seele baumeln lassen und uns an unseren Rennrädern erfreuen.
Wir freuen uns schon auf das Südsteirische Weinland im Juni, der nächsten Radreise von RoRadln.
Neben den Bilder in diesem Bericht gibt es noch viele weitere unter: Bilder Radreisen und für Freunde von bewegten Bildern den Film: Rennradurlaub Mallorca 2013.
Viel Vergnügen!
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