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erstellt von Reinhard Rolle am 03.06.2025 / letzte Änderung am 03.06.2025
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Am vergangenen Samstag unternahmen wir, zehn Teilnehmer von RoRadln.de, eine abwechslungsreiche Radtour durch das Alpenvorland und auf den Samerberg.
Unser
Treffpunkt war an der Innplätte beim Innmuseum in Rosenheim. Von dort aus überquerten wir zunächst den Inn und radelten in östlicher Richtung über die Simser Filze zum Simssee. Die kleine Holzbrücke über die Sims bietet einen idyllischen Zwischenstopp. Die Sims, ein ca. acht Kilometer langer Fluss, entsteht aus dem Simssee und mündet bei Murnau in der Gemeinde Stephanskirchen in die Rohrdorfer Ache, 300 Meter vor deren Mündung in den Inn. Der Name "Sims" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet "Senja" - Sumpfland.
Nach
Riedering führte uns der Weg weiter hinauf nach Söllhuben. Von dort ging es auf schönen, aussichtsreichen Wald- und Wiesenwegen weiter nach Höhenmoos. Anschließend fuhren wir hinab ins Tal der Rohrdorfer Ache nach Achenmühle. Anstatt der direkten Auffahrt zum Samerberg über Speckbach - wie ursprünglich von mir angenommen - folgten wir der alten Bahntrasse entlang der Achen nach Thal. Dort begann der Anstieg entlang des Weißenbachs hinauf nach Grainbach. Nach einigen weiteren Höhenmetern erreichten wir schließlich die Aussichtskapelle bei Obereck - ein besonders schöner Aussichtspunkt.
Die Kapelle wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Direkt daneben steht die mächtige Luitpoldeiche, die 1891 anlässlich des 70. Geburtstags von Prinzregent Luitpold gepflanzt wurde und heute als Naturdenkmal gilt. Hier legten wir eine wohlverdiente Pause ein und genossen den herrlichen Blick ins Voralpenland.
Weiter ging es in Richtung Steinkirchen. Kurz vor dem Dandlberg erreichten wir mit etwa 830 Metern den höchsten Punkt unserer Tour. Der Dandlberg selbst misst 910 Meter, doch die kurze Auffahrt zum bewaldeten Gipfel sparten wir uns, da er keine Aussicht bietet.
Die Dandlbergalm ließen wir bei der Abfahrt rechts liegen und fuhren direkt hinab nach Schilding.
Unser nächstes Ziel war der Neubeurer See. Obwohl ein direkter Weg dorthin nahelag, entschieden wir uns für eine Variante abseits der bekannteren Route: Bei Hintersteinberg bogen wir nach Süden ab und genossen einen wunderschönen Waldweg, der uns bei Guggenau nach Nußdorf hinunterführte.
Über einige Felder gelangten wir schließlich zum Neubeurer See. Dort war bereits reger Badebetrieb - kein Wunder bei dem
schönen Wetter. Wir machten es uns gemütlich und stärkten uns mit einer leckeren Brotzeit vom Kiosk. Die Rückfahrt nach Rosenheim erfolgte entspannt über den Innradweg.
Fazit: Eine rundum gelungene Frühjahrstour mit herrlicher Landschaft, tollen Wegen und bestem Wetter.
Dieser Bericht stammt im Original von der Seite www.roberge.de.
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