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erstellt von Reinhard / Kurt am 15.03.2026 / letzte Änderung am 15.03.2026
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Vor zwei Tagen unternahm ich mit einer kleinen Gruppe eine abwechslungsreiche Runde entlang des Inns.
Wir starteten in Rosenheim - bei Sonnenschein, aber frischen Temperaturen, sodass für einige von uns Handschuhe und Mütze unverzichtbar waren.
Über
Fürstätt und Egarten fuhren wir nach Deutelhausen und passierten dabei auch die Westumgehung auf den Radwegen. Anschließend ging es hinauf nach Marienberg und weiter nach Kaps. Dort legten wir einen Abstecher zur schön gelegenen Wallfahrtskapelle Maria‑Hilf auf dem Kapellenbuckel ein. Leider ist sie wegen wiederholten Vandalismus verschlossen, dennoch lohnt sich der Blick auf das kleine Kirchlein aus dem Jahr 1770.
Oberhalb von
Schechen bot sich ein freier Blick auf die Alpenkette. Sogar der Großvenediger war zu erkennen - zumindest sein westlicher Teil. Hier kann man sich das Bergpanorama auf Peakfinder anzeigen.
Bei Geharting überquerten wir die 25 km lange Rott, die später bei Rott am Inn in den Inn mündet. Auf einsamen, mir bisher
unbekannten und schönen Radwegen gelangten wir über Arbing nach Rott am Inn. Dort legten wir eine 20‑minütige Pause ein, denn der Rotter Bauernmarkt fand gerade statt.
Dieser wirkt wie ein kleiner, persönlicher Treffpunkt. Eine gemütliche Sitzecke mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen lud zum Verweilen ein. Das Angebot war für die Größe recht vielfältig: frisches regionales Obst und Gemüse, Brot und Gebäck, Fleisch‑ und Wurstwaren, Eier und Geflügel, Brotaufstriche, Öle, Liköre und Brände.
Nach dem schattigen Abschnitt hinter Leiten erreichten wir wieder offenes Gelände, schwenkten nach Osten und überquerten die Griesstätter Innbrücke. Von dort hielten wir uns flussaufwärts - also Richtung Heimat.
Hinter dem Weiler Weng begrüßten uns einige neugierige Alpakas auf einer Weide, während
andere im Hintergrund dösten und sich von der Märzensonne wärmen ließen.
Wir überquerten die Brücke über die Murn, an der einige von uns noch lebhafte Erinnerungen haben, weil sie 2013 beim Jahrhunderthochwasser zerstört wurde und lange Zeit nur ein Provisorium die Überquerung ermöglichte. Die Murn ist über 38 km lang und mündet kurz unterhalb der Brücke bei dem Weiler Geiereck in den Inn.
Über
Vogtareuth fuhren wir weiter vorbei am Rinser See zu einem Aussichtspunkt bei Rapolden und Königsberg. Dort hielten wir nochmals an, um den herrlichen Blick über Prutting und auf der anderen Seite über den gesamten Hochstätter See zu genießen.
Anschließend rauschten wir bergab Richtung See und gelangten über die Quelle von Bad Leonhardspfunzen zurück nach Rosenheim. Den Abschluss bildete die lang ersehnte Einkehr in unserer Stammpizzeria Italy confidential.
Statistische Werte zu der Tour sind wie immer unter den Statistiken zu finden.
Dieser Bericht stammt im Original von der Seite www.roberge.de.
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