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erstellt von Kurt am 08.09.2012 / letzte Änderung am 19.09.2012
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Am 07.09.12 ging es los. Um 9:00 Uhr waren wir am Bahnhof Rosenheim.
Der Zug kam pünktlich und nachdem sich der Bahnsteig in Rosenheim geleert hatte, war der Wagen proppevoll. Wir waren rechtzeitig in München und hatten genügend Zeit, die Weiterfahrt zu organisieren. Bei unseren Fahrplanauskünften wurde uns ein Zug nach Nürnberg genannt, der ab München an allen
Stationen hält und somit erst am frühen Nachmittag in der Frankenmetropole eintraf. Dann gibt es noch eine Verbindung über die Neubaustrecke Ingolstadt – Nürnberg. Dieser Express ist der schnellste Regionalzug Deutschlands mit über 200 km/h und als Nahverkehrszug nimmt er bis zu 16 Räder mit. Nur das steht nirgends und fragt man das Informationspersonal des DB, erhält man geradezu haarsträubende Antworten. Bei dem Verein DB weiß anscheinend keiner wirklich Bescheid. Wir haben es einfach versucht, und es gab keinerlei Probleme mit den Rädern. Aber dieser Zug war noch voller, als der nach München. Hier fand nicht jeder Reisende einen bequemen Platz.
So waren wir gegen 13:00 Uhr in Nürnberg. Die Stadt ist radmäßig gut beschildert und ruck, zuck ist man auf schönen Radwegen raus aus der Stadt. In der Nähe von Erlangen, da hatten wir schon vor Jahren Probelme mit der Wegfindung, war eine Baustelle und der Radweg somit gesperrt. Die Umleitungen waren auch diesmal nicht zielführend. Dank netter Ortskundiger
fanden wir den Weg zum Main-Donau-Kanal und somit nach Forchheim. Diese schöne Stadt durchquerten wir diesmal nur (sie war bereits bei anderen Reisen von uns ein Ziel) und strampelten weiter auf dem "Fränkische Schweiz-Radweg" Richtung Ebermannstadt. Nach etwas eintöniger Fahrt neben der B470 aus Forchheim heraus kamen wir bald ins anmutige Wiesent-Tal mit Blick zum Walberla, dem Berg der Franken. Wenige Kilometer vor unserem heutigen Ziel in Rüssenbach (Ebermannstadt) fanden wir in Petzfeld in der kleinen Brauerei Nikl eine gute Einkehrmöglichkeit. Nach gutem Nikl-Zwickl und leckeren Brotzeiten waren die letzten drei Kilometer zu unserer Unterkunft schnell geschafft.
Zum nächsten Tag
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